Projekt

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Das Projekt Bildungsberatung Kärnten

Ausgangssituation

Bis 2007 war Kärnten das einzige österreichische Bundesland, in dem es noch keine anbieter*innenneutrale Bildungsberatung für beschäftigte Personen gab. Mit der „Kompetenzberatung Kärnten“ wurde eine kompetente Anlaufstelle für all jene geschaffen, die sich beruflich (neu) orientieren, weiterbilden, persönliche Stärken und Kompetenzen erarbeiten wollen. Die „Kompetenzberatung Kärnten“ wird seit 2011 unter der Bezeichnung „Bildungsberatung Kärnten“ geführt. Seit 2017 ist der Verein „Die Kärntner Volkshochschulen“ Träger des Projekts.

Ziel des Projekts

Die Kernaufgabe der Bildungsberatung ist die zielgenaue, ergebnisorientierte und vertrauliche Beratung von Personen über geeignete und arbeitsmarktpolitisch sinnvolle Erwerbs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Die individuellen Anliegen der Ratsuchenden liegen im Fokus unserer Arbeit. Dabei sind die primären Beratungsziele, dass ratsuchende Personen informiert, gestärkt und klar aus dem Beratungsprozess hervorgehen und selbstbestimmt, eigenverantwortlich sowie selbstgesteuert die nächsten Schritte ihres Bildungs- und Berufsweges umsetzen können.

Neutralität

Die Anbieter*innenneutralität ist für die Bildungsberatung Kärnten Verpflichtung und identitätsstiftendes Merkmal zugleich. Ein Garant für die Wahrung der Neutralität ist der seit dem Jahr 2017 eingesetzte Beirat. Dem Beirat gehören Vertreter*innen der Fördergeber (Land Kärnten, AK Kärnten, AMS Kärnten), des WIFI Kärnten, der Alpen Adria Universität und seit 2019 Vertreter*innen der Industriellen Vereinigung Kärnten, IFA Kärnten, des ÖGB, des Sozialministerium-Service, des Instituts für Arbeitsmigration sowie der Bildungsdirektion an.

Der Beirat verfolgt nachstehende Ziele:

  •  Er dient der Wahrung der Anbieter*innenneutralität und somit auch der überinstitutionellen Qualitätssicherung. Er ist durch Fachexpert*innen besetzt, die ein Begleitmonitoring durchführen.
  • Die Mitglieder des Beirates beteiligen sich an der Strategieentwicklung der Bildungsberatung – bestehende Strategien (z.B. in der Zielgruppenerreichung, Netzwerktätigkeit, Evaluation) werden reflektiert und ergänzt.
  • Die Mitglieder unterstützen die langfristige Implementierung der anbieter*innenneutralen Bildungsberatung und haben Multiplikatoren-Funktion in den eigenen Einrichtungen.

Finanzierung

Das Projekt „Bildungsberatung Kärnten“ wird aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), des Bundesministeriums für Bildung (BMB), des Landes Kärnten, der Arbeiterkammer Kärnten (AK) und des Arbeitsmarktservice Kärnten (AMS) gefördert.